Herzogenaurach. Die Gesellschafter der schwer angeschlagenen Herzogenauracher Schaeffler-Gruppe räumen Fehler im Zusammenhang mit der Übernahme des dreimal größeren Zulieferers Continental aus Hannover ein. Dies berichtet das Hamburger Nachrichtenmagazin "Der Spiegel" nach einem Gespräch mit Maria-Elisabeth Schaeffler und deren Sohn Georg.
"Unser Fehler war, dass wir die Zukunft falsch eingeschätzt haben", sagte Maria-Elisabeth Schaeffler dem Blatt. "Mit dem Wissen von heute hätte man eine solche Transaktion mit dieser Verschuldungsthematik sicher nicht gemacht", ergänzte Georg Schaeffler. Familie Schaeffler räumte ein, den positiven ökonomischen Grunddaten des Sommers 2008 vertraut und warnenden Signalen zu wenig Beachtung beigemessen zu haben, schreibt das Magazin.