München. Der Autobauer BMW hat eine schnelle Einigung von Autoherstellern und Zulieferern auf ein gemeinsames Protokoll zur Datenübertragung zwischen Fahrzeugen geordert. Der erste Schritt sei mit der Reservierung von Funkfrequenzen durch die EU realisiert, nun müssten sich Hersteller und Lieferanten noch festlegen, sagte BMWs Technikvorstand Klaus Draeger am Dienstag Abend in München vor Journalisten mit Blick auf ein Treffen hochrangiger Vertreter der Automobilindustrie im Rahmen des von der Bundesregierung geförderten Projekts "Sichere Intelligente Mobilität – Testfeld Deutschland" (SIM-TD).
Einige sich die Industrie auf ein Übertragungsprotokoll für die Kommunikation zwischen einzelnen Fahrzeugen oder die Kommunikation mit zentralen Servern, könne man "in einem halben oder dreiviertel Jahr" mit ersten Lösungen loslegen, sagte Draeger. "Wir sind noch nicht auf einem einheitlichen Level", erklärte er. Falls es keine gemeinsame Lösung gebe, werde man bei BMW darüber nachdenken, "BMW-Fahrzeuge untereinander zu vernetzen".