Köln. Im Neuwagengeschäft mit Journalisten, einem mengenmäßig kleinen, aufgrund der erhofften Multiplikator-Wirkung für Autohersteller aber bedeutsamen Vertriebssektor, ist Ford jüngst in die Offensive gegangen. "Sie können sich nicht für nur ein Auto entscheiden?", fragte im Mai die Abteilung Öffentlichkeitsarbeit des Kölner Unternehmens in einem Rundschreiben an deutsche Medienschaffende. "Dann freuen wir uns, Ihnen mitteilen zu können, dass die Beschränkung auf nur einen Autokauf im Jahr entfällt! Ab jetzt haben Sie die Möglichkeit, so viele Fahrzeuge zu kaufen, wie sie möchten".
Von wenigen Modellen abgesehen, gewährt Ford beim Verkauf seiner Autos an Journalisten einen Rabatt von "zwanzig Prozent auf den aktuellen Brutto-Listenpreis". Der Nachlass gilt auch für die neue Mittelklasselimousine Mondeo, die im Handel im ersten Quartal dieses Jahres noch nicht wie erhofft lief (Automobilwoche 9/2008), sowie für das SUV Kuga und den für Herbst avisierten Fiesta. Zu den Baureihen Ranger und Transit will Ford Pressevertreter gar mit einem Rabatt in Höhe von 25 Prozent locken.