Hamburg. Die ursprünglich noch für das laufende Jahr geplante Eröffnung des Audi-Zentrums Hamburg wird sich bis zum Frühjahr 2004 verzögern. Dies gab Deutschland-Vertriebschef Heinz Hermann Nagel heute bei der Grundsteinlegung für das rund 16 Millionen Euro teure Projekt bekannt. Die Gründe für die Verzögerung sind der ungewöhnlich strenge Winter, der in den vergangenen Monaten immer wieder zu Einstellungen der Bauarbeiten geführt hatte, sowie die aufwändige Versetzung zweier Strommasten für Überlandleitungen auf dem Gelände am Straßenzug Nedderfeld, der so genannten Hamburger Automeile.
Mit einer Fassadenlänge von 60 Metern und rund 11.000 Quadratmetern Nutzfläche soll das in der Audi-typischen "Hangar"-Anmutung entstehende Gebäude zu einer der größten Verkaufsstätten des Ingolstädter Autoherstellers in Deutschland werden. Derzeit ist für das Hamburger Haus eine Belegschaftsstärke von über 100 Mitarbeitern vorgesehen. "Bis Ende 2004 wollen wir hier zu Lande rund 500 markenexklusive Audi-Betriebe haben", so Vertriebsmanager Nagel, "davon rund 100 große Zentren wie jenes, das in Hamburg entsteht". Die nächsten Audi-Zentren werden in Berlin, Bielefeld, Hamm und Essen errichtet.