Flensburg. Der Juli war für die deutschen Autobauer auf dem Heimatmarkt ein hervorragender Verkaufsmonat. Sämtliche Hersteller konnten im abgelaufenen Monat ihre Verkäufe gegenüber Juli 2007 steigern. Am deutlichsten fiel das Plus mit 14,4 Prozent bei Porsche aus, gefolgt von BMW/ Mini (+11,3%). Mercedes steigerte die Verkäufe um 7,8 Prozent. Damit konnte das Minus bei der Daimler-Tochter Smart (-4,6%) mehr als ausgeglichen werden.
Ford steigerte seinen Absatz in Deutschland um 4,8 Prozent, ähnlich hoch fiel der Zuwachs bei VW aus (+4,4%). Audi und Opel kamen auf minimale Zuwächse von 0,4 und 0,1 Prozent - und entwickelten sich damit schwächer als der Gesamtmarkt, der um rund 1,5 Prozent zulegte, wie aus Daten des Kraftfahrtbundesamts (KBA) hervorgeht. Eine Übersicht zur Entwicklung aller Marken in Deutschland finden Sie unter diesem Beitrag im Punkt "Multimedia".
Marktführer in Deutschland blieb in den ersten sieben Monaten des Jahres deutlich VW (19,7%), gefolgt von Mercedes 10,6%), BMW/Mini (9,3%), Opel (8,7%), Audi (7,7%) und Ford (6,7%). Bei den Importeuren führt Renault/Dacia (4,9%) deutlich vor Skoda (3,9%), Toyota/Lexus (3,3%), Peugeot (3,1%) und Fiat (3,0%).