Bergisch Gladbach. Der Absatz und die Profitabilität der deutschen Autobauer sind 2011 auf Rekordniveau - zu diesem Schluss kommt das Center of Automotive Management. Demnach zählen die großen deutschen und amerikanischen Automobilhersteller sowie der koreanische Hyundai-Konzern in diesem Jahr zu den Absatzgewinnern, wohingegen die japanischen Herstellern noch immer mit den Folgen der Krise zu kämpfen haben.
Volkswagen, BMW und Daimler konnten um elf Prozent zulegen, GM, Ford und Chrysler kommen auf zehn Prozent. Die Spitzenposition mit einem Wachstum von zwölf Prozent hat sich der Hyundai-Kia-Konzern gesichert. Größter Autobauer bleibt GM (rund neun Millionen Pkw), dicht gefolgt von VW (8,2 Millionen) und Toyota (6,9 Millionen). Platz vier geht an Hyundai (6,4 Millionen). Volkswagen konnte im Gegensatz zu Toyota (minus 17 Prozent) 14 Prozent zulegen und so den Abstand zum Drittplatzierten ausbauen. Den größten Zuwachs verzeichnete allerdings Porsche. Der Sportwagenhersteller legte um mehr als ein Viertel auf rund 120.000 Pkw zu.
Die EBIT-Marge liegt nach den ersten drei Quartal bei 5,1 Prozent. Am profitabelsten waren dabei die großen deutschen Hersteller, die eine Rendite von 9,9 Prozent erreichen konnten. Im Einzelvergleich schneidet der Münchner Autobauer BMW mit einer Ebit-Marge von rund 13 Prozent am besten ab. (bezogen auf das Gesamtjahr)