Heftarchiv
Business Class
Vorausschauende Steuerung
Zulieferer und Ingenieurdienstleister wollen durch vernetzte Fahrerassistenzsysteme nicht nur die Sicherheit erhöhen, sondern auch den CO2-Ausstoß reduzieren. Wenn dem Auto bekannt ist, ob hinter der nächsten Kurve eine rote Ampel oder ein Stau warten, können Motor, Getriebe und Generatoren so gesteuert werden, dass das Fahrzeug möglichst wenig Energie verbraucht. Die Technik dafür existiert bereits. Bei Bosch und Continental werden solche vorausschauenden Informationssysteme „elektronischer Horizont“ genannt.>> mehr
Business Class
Assitenzsysteme und Co.
Mühsam rangiert Peter Langen, oberster Fahrdynamikentwickler bei BMW, einen Rolls-Royce in die enge Parklücke. „Unsere Kunden müssen schließlich auch mit so einem Auto in die Innenstadt“, sagt er. Als er aussteigt, kommt ihm auf dem Parkdeck ein Chauffeur entgegen, grüßt ihn als seinesgleichen mit den Worten: „Und welchem Herrn dienen Sie?“ Jeder wolle in bestimmten Situationen einen Diener, so Langen. Tatsächlich stehen dem Autofahrer heutzutage zwar in der Regel keine Diener oder Chauffeure zur Verfügung, dafür aber ein ganzes Heer an Assistenten. Sie bremsen, halten Abstand, Tempo und Spur und parken gar für ihn ein. Die Vielfalt der Funktionen ist auch für Entwickler schwer zu durchschauen. „Uns gehen sogar allmählich die Kürzel aus drei Buchstaben aus“, berichtet Langen. „Künftig geht es nicht mehr darum, möglichst viele Funktionen anzubieten. Das Fahrzeug soll intuitiv das tun, was der Fahrer will.“>> mehr
Business Class
Johan de Nysschen
Cadillac, das Luxuslabel des US-Autokonzerns General Motors, steht ab Anfang August unter neuer Führung. Mit Johan de Nysschen übernimmt ein ausgewiesener Kenner des Premiumgeschäfts sowie des wichtigen Heimatmarkts USA die 1902 gegründete Traditionsmarke. Der 54-jährige Manager folgt auf Robert Ferguson, der fortan wieder als GM-Cheflobbyist im Hintergrund wirken soll.>> mehr
Business Class
Daimler, VW und Porsche
Die Tongji-Universität wird ein immer stärkerer Magnet für deutsche Autohersteller. Nach Daimler und Volkswagen knüpft nun auch Porsche eine Kooperation mit der renommierten chinesischen Hochschule. Porsche Engineering hat dazu einen Vertrag mit der Uni in Schanghai unterzeichnet. Ziel der Porsche- Tochter ist eine weitreichende Zusammenarbeit bei Forschung, Engineering und Ausbildung.>> mehr
Business Class
Webasto-Chef Holger Engelmann
Der Markt für Verdecksysteme hat sich in den vergangenen Jahren weltweit nahezu halbiert. Doch Holger Engelmann, Vorstandschef des Zulieferers Webasto, steht nach wie vor zum Cabrio und sieht langfristig auch wieder Lichtblicke für das Geschäft mit Dächern für offene Fahrzeuge. Automobilwoche sprach in Stockdorf mit ihm.>> mehr
Business Class
Sternzeichen
„Derzeit stehen keine Übernahmen auf der Agenda. Wir konzentrieren uns jetzt auf das Heben von Effizienzen im Konzern.“ VW-Sprecher zu einem Bericht, VW wolle Fiat kaufen.>> mehr
Business Class
Meistverkaufter Ferrari auf Turbo umgestellt
Weil sich selbst ein Sportwagenhersteller der CO2-Diskussion nicht verschließen kann, folgt jetzt auch Ferrari dem Trend zum Downsizing und baut im California einen auf 3,9 Liter geschrumpften V8-Turbo ein. Während die Leistung dadurch auf 560 PS steigt, geht der Verbrauch um 15 Prozent auf 10,5 Liter zurück.>> mehr
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Roboter bei Audi
In den USA will Audi seine Werkstätten mit ferngesteuerten Robotern ausstatten. Die sollen die Techniker bei der Abwicklung von Reparaturen unterstützen. Rund 300 US-Händler sollen von diesen Robotern profitieren.>> mehr
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Automobilzulieferer KSPG stiftet Professur
Der Automobilzulieferer KSPG, ehemals als Kolbenschmidt Pierburg bekannt, engagiert sich mit einer zukunftsweisenden Professur für die universitäre Forschung. Die zum Düsseldorfer Konzern Rheinmetall gehörende AG hat eine Juniorprofessur an der RWTH Aachen für die Erforschung und Entwicklung mechatronischer Systeme am Verbrennungsmotor gestiftet. Damit will KSPG der wachsenden Interaktion elektrischer Komponenten am Motor Rechnung tragen.>> mehr
Business Class
Deutschlands Autowerbung
Erfolg macht träge. Wahrscheinlich winken die Werbemanager der Autoindustrie deshalb so viele Kampagnen durch, die vor gepflegter Langeweile strotzen. Nach dem Motto „unsere Produkte sind so stark, die verkaufen sich auch von selbst“, lassen sie Kleinwagen wie Luxusschlitten durch irgendwelche Landschaften rollen und brav ihre Front-, Heck- und Seitenansichten präsentieren. Das war’s. Auch Headlines und Begleitmusik wirken oft willkürlich: Der Claim „Freiheit ist ansteckend“ etwa könnte für alle möglichen Cabrio-Modelle stehen, soll aber das kleine SUV Mercedes GLA beschreiben.>> mehr