Friedrichshafen. Der US-amerikanische Markt war 2006 das Sorgenkind von ZF. Hans-Georg Härter, Vorstandschef des Spezialisten für Fahrwerks- und Antriebstechnik, ist aber davon überzeugt, dort 2007 aus den roten Zahlen zu kommen. Der Zulieferer musste 2006 der Absatzschwäche der US-Hersteller Tribut zollen und rutschte mit einem zweistelligen Millionen-Euro-Betrag ins Minus. Zu den Restrukturierungsmaßnahmen in den USA gehört auch die voraussichtliche Schließung von zwei Werken.
ZF bemüht sich weiter, mit japanischen und koreanischen Herstellern ins Geschäft zu kommen, die in den USA Marktanteile hinzugewinnen. Dies ist bei Nissan und Hyundai gelungen, während es bei Toyota und Honda Nachholbedarf gibt.