Waldaschaff. Der Automobilzulieferer Wagon Automotive aus Waldaschaff bei Aschaffenburg hat sich auf Investorensuche begeben. Mario Prokop, Geschäftsführer der Wagon Automotive GmbH Waldaschaff, bestätigte gegenüber Automobilwoche erste Kontaktaufnahmen mit möglichen Interessenten.
Ende vergangener Woche fanden zudem Gespräche über eine mögliche Sanierungslösung für das unterfränkische Unternehmen zwischen dem vorläufigen Insolvenzverwalter Franz-Josef Hansen aus Aschaffenburg, der Geschäftsführung sowie Arbeitnehmervertretern statt. Weitere Angaben, etwa zu einem drohenden Personalabbau unter den 650 Beschäftigten in Waldaschaff, wurden nicht gemacht. Am Standort werden unter anderem Türrahmen für die Autoindustrie hergestellt.
Zu den Kunden zählen die deutschen Fahrzeugbauer Audi und Daimler. Das Unternehmen hatte Anfang Dezember Insolvenz angemeldet, nachdem der britische Mutterkonzern Wagon Plc mit Sitz in Birmingham zahlungsunfähig geworden war.