Hannover. Beim Wettlauf um den Serieneinsatz der ersten Lithium-Ionen-Batterie im Auto gehört der US-Zulieferer Johnson Controls zu den führenden Unternehmen. „Die Lithium-Ionen-Batterie, die zum Jahreswechsel in der Mercedes S-Klasse eingesetzt wird, wurde von Continental und uns gemeinsam entwickelt. Wir entwickeln solche Batterien aber auch für andere Automobilkunden und können dies auch ohne Partner machen, da wir im eigenen Hause über eine hohe Elektronikkompetenz verfügen“, erläutert Walther Wever, Vorstandsvorsitzender von Johnson Controls Power Solutions.
Er leitet aus Hannover mit 3500 Mitarbeitern das Batteriegeschäft für Europa, den Mittleren Osten und Afrika. Der Umsatz lag 2007 bei 1,1 Milliarden Euro. Weltweit geführt wird das Batteriegeschäft von Johnson Controls von Milwaukee (USA) aus. Um das Batterien-Know-how zu stärken, hatte Johnson Controls 2005 ein Joint Venture mit dem französischen Unternehmen Saft gegründet. Saft ist einer der weltweit führenden Anbieter für Anwendungen von Lithium-Ionen- Batterien im Automobilbereich. Bereits im Jahr 2002 hatte Johnson Controls das Autobatteriegeschäft des deutschen Unternehmens Varta übernommen.