Paris. Die Entscheidung, nur noch Vierzylinder anzubieten, werde Volvo im Premiumsegment nicht ins Abseits drängen, sondern vielmehr zum Vorreiter machen. Samuelsson: „Die anderen werden uns folgen. Auch in den USA haben wir dazu ein tolles Feedback bekommen.
Flexibler Motoren-Baukasten
Entwicklungschef Peter Mertens ergänzte: „Natürlich ist dieses aggressive Downsizing eine gravierende Entscheidung. Sinnvolle Alternativen sehen wir aber nicht. Der Vierzylinder ist leistungsmäßig extrem spreizbar, er ist leichter als Motoren mit mehr Zylindern, und wir können ihn in jeder Modellreihe mit elektrischen Antrieben ergänzen.“ Gerade für einen kleinen Hersteller wie Volvo sei ein flexibler Motoren- Baukasten Voraussetzung für die nötigen Skaleneffekte. In das Kleinwagensegment werde Volvo allerdings nicht einsteigen, betonte Samuelsson. „Aber es wäre wünschenswert, wenn wir die 40er-Baureihe weiter auffächern könnten.“ Beim Blick auf rein elektrische Antriebskonzepte bleibt er skeptisch: „Es ist fraglich, ob es sinnvoll ist, ständig 450 Kilogramm an Batterien mitzuschleppen.“ Außerdem fehle in den meisten Ländern eine akzeptable Ladeinfrastruktur. „Unsere erste Wahl bei der Elektrifizierung ist deshalb der Benzin- Hybrid.“