Genf. Kürzlich hat Adrian van Hooydonk mit dem "BMW Vision Next 100" seine Vision der automobilen Zukunft vorgestellt. Für die Designer ist autonomes Fahren seiner Ansicht nach eine große Herausforderung.
Herr van Hooydonk, leben wir derzeit in langweiligen Zeiten, was das Design angeht? Die meisten Autos ähneln sich doch sehr.
Es sind sehr spannende Zeiten. Wir leben in einer Phase großer gesellschaftlicher und technologischer Veränderungen. Da gibt es immer auch große Designveränderungen. In solchen Zeiten kann Design auch für gesellschaftliche Orientierung sorgen.
Werden Autos in 20 Jahren ganz anders aussehen?
Das kann ich mir sehr gut vorstellen. Die Entwicklung von Design und Technologie befindet sich in einer Beschleunigungsphase. Schon in den nächsten fünf bis zehn Jahren wird sich viel tun. Man wird mit Autos ganz anders umgehen.
Welche drei Dinge wird das Auto auf keinen Fall mehr haben?
Das ist schwierig. Ich kann eher sagen, was es haben wird: Es wird sehr intelligent und es wird sehr emissionsarm sein. Wir werden aber immer noch in der Lage sein, daraus ein emotionales Erlebnis zu machen.
Also ist das Auto von morgen intelligent, sauber, emotional…
Ja. Vor allem die Technologie wird sich wandeln. Die Bedienung ändert sich und vielleicht damit auch unser Geschäftsmodell. Damit setzt sich BMW aktuell auseinander.