Oberhausen. Die gesamten deutschen Pkw-Neuzulassungen stiegen im August um über acht Prozent. Bei den KBA-Segmenten gab es unterschiedliche Entwicklungen zwischen plus 35 Prozent und minus 35 Prozent.
Das Mini-Segment ging im August um über sechs Prozent zurück. Wie im Vormonat konnte der Segmentführer des ersten Halbjahres, der VW Up, auch im August seine Spitzenposition nicht behaupten. Er verlor 34 Prozent und rutschte sogar hinter den Fiat 500 und den Hyundai I10 auf Platz drei. Letzterer kam auf 59 Prozent privater Neuzulassungen, während es beim Fiat 500 lediglich 25 Prozent waren. Der Privatkundenanteil des VW Up lag mit 37 Prozent leicht unterhalb dem des Segmentdurchschnitts. Im bisherigen Jahresverlauf liegt der VW Up aber immer noch an der Spitze des Segments.
Die Kleinwagen konnten fast zehn Prozent mehr Neuzulassungen verzeichnen als im Vorjahr. Auch hier konnte sich der bisherige Segmentführer VW Polo mit minus 17,5 Prozent nicht auf Platz eins behaupten. Er fiel hinter Opel Corsa und Skoda Fabia auf den dritten Rang zurück, bleibt nach acht Monaten allerdings souveräner Spitzenreiter. Die Nummer eins im August, der Opel Corsa, verzeichnete mit weniger als 16 Prozent einen äußerst geringen Anteil an direkten privaten Neuzulassungen. Beim VW Polo lag die Quote bei über 60 Prozent.