Oberhausen. Die gesamten deutschen Pkw-Neuzulassungen stiegen im September um über neun Prozent. Bei den KBA-Segmenten gab es unterschiedliche Entwicklungen zwischen plus 26 Prozent und minus zwölf Prozent.
Das Mini-Segment legte im September um über sieben Prozent zu. Zwar bleibt der VW Up nach neun Monaten weiterhin Segmentführer, auf Monatsebene musste er diese Position aber bereits zum dritten Mal hintereinander dem Fiat 500 überlassen. Zu Beginn des vierten Quartals trennen diese beiden Modelle noch gut 2000 Neuzulassungen. Platz drei belegte im September der Hyundai i10. Dieses Modell hat mit 58 Prozent einen deutlich höheren Privatkundenanteil als der Segmentdurchschnitt von 46 Prozent.
Die Kleinwagen konnten über zehn Prozent mehr Neuzulassungen verzeichnen als im Vorjahr. Der VW Polo eroberte mit plus 22 Prozent seinen angestammten Platz eins zurück. Der Opel Corsa fiel mit minus vier Prozent wieder auf Platz zwei, vor dem Skoda Fabia (plus 13 Prozent). Nach neun Monaten bleibt der VW Polo souveräner Segmentführer. Mit 54 Prozent hatte der Polo im September einen deutlich höheren Privatkundenanteil als der Opel Corsa mit 15 Prozent.