Dass es beruflich nicht immer nur aufwärts geht, das hat Susanne Wegerhoff schon selbst erfahren. Und das findet die Kommunikationschefin von Opel auch gut so: "Berufstätige Frauen sollten in keinem geschützten Bereich leben. Für sie gelten die gleichen Spielregeln wie für Männer“, sagt die frühere Ford- und Bahn-Pressechefin. Wer ein klares Wort gegen die Frauenquote sucht, ist bei der 54-jährigen promovierten Wirtschaftshistorikerin an der richtigen Adresse: "Frauen wollen wegen ihrer Qualifikation ernst genommen werden und keine Quotendiskussion führen“, stellt Wegerhoff fest. Viel zu häufig für ihren Geschmack klagten Frauen larmoyant über die schwierige Vereinbarung von Beruf und Karriere. Ihr Credo: "Auch den Männern wird nichts geschenkt.“ Wegerhoff kennt ihr Handwerk in allen Facetten. Sie startete ihr Berufsleben als Wirtschaftsredakteurin bei Associated Press. Dann wechselte sie die Schreibtischseite und arbeitete für die Chemical Bank und American Express. 1995 kam sie zu Ford, wo sie zunächst fünf Jahre lang die Kommunikation leitete, dann aber auf andere Posten geschoben wurde. 2004 holte sie Bahn-Chef Hartmut Mehdorn als Leiterin der Unternehmenskommunikation. Zwei Jahre später übernahm sie bei der Bahn die Leitung der Investor-Relations- Kommunikation.
Susanne Wegerhoff, Opel
Dass es beruflich nicht immer nur aufwärts geht, das hat Susanne Wegerhoff schon selbst erfahren. Und das findet die Kommunikationschefin von Opel auch gut so: "Berufstätige Frauen sollten in keinem geschützten Bereich leben. Für sie gelten die gleichen Spielregeln wie für Männer“, sagt die frühere Ford- und Bahn-Pressechefin.