"Du studierst brotlose Kunst." Diesen Satz musste sich Stefanie Ulrich zu Beginn ihres Studiums der Germanistik und Politikwissenschaft anhören. Heute ist die gebürtige Stuttgarterin Personalleiterin des Audi-Standorts Neckarsulm, an dem 14.000 Leute beschäftigt sind. Von ihren Zielen ließ sich Ulrich, die sich während ihres Studiums mit den Themen Frauenforschung und -förderung beschäftigte, nie abbringen. Im Jahr 1990 heuerte sie bei VW an, weil sich das Unternehmen schon damals mit dem Thema Frauenförderung beschäftigte. Nach einem Trainee, das Ulrich drei Monate nach Schanghai führte, wechselte sie 1992 in das neu gegründete VW-Team der Frauenförderung. Dort begann sie mit dem Aufbau eines Netzwerks, von dem sie bis heute profitiert. Im Alter von 35 Jahren stieg die heute 46-Jährige zur Personalleiterin im VW-Motorenwerk Salzgitter auf. Ihren Arbeitsstil beschreibt sie als "kooperativ und teamorientiert“. Eine weitere Herausforderung war für sie der Umzug nach Brüssel, wo sie für den Anlauf des Audi A1 ein Arbeitszeitkonto einführte. Privat hat die begeisterte Reiterin aus Zeitgründen das Pferd gegen den Drahtesel eingetauscht, mit dem sie gerne in die Weinberge radelt.
Stefanie Ulrich, Audi
"Du studierst brotlose Kunst.“ Diesen Satz musste sich Stefanie Ulrich zu Beginn ihres Studiums der Germanistik und Politikwissenschaft anhören. Heute ist die gebürtige Stuttgarterin Personalleiterin des Audi-Standorts Neckarsulm, an dem 14.000 Leute beschäftigt sind. Von ihren Zielen ließ sich Ulrich, die sich während ihres Studiums mit den Themen Frauenforschung und -förderung beschäftigte, nie abbringen.