Palma de Mallorca. Konkurrenten wie den kürzlich eingeführten Opel Corsa OPC, den Polo GTI oder den Audi S1 lässt der kleine Brite hinter sich. Hierfür schmissen die Entwickler das bisher eingesetzte 1,6-Liter- Aggregat aus der Kooperation mit PSA aus dem Programm. Als Basis dient nun der von BMW konzipierte modulare B48-Vierzylinder. Ein eigens entwickelter Turbolader, erhöhter Ladedruck und speziell darauf abgestimmte Kolben lassen die Leistung um 20 PS steigen. Nur 6,1 Sekunden vergehen für den Spurt von null auf 100 – vorausgesetzt, man ordert die Sechsgangautomatik mit den Schaltwippen am Lenkrad (Steptronic). „Noch eindrucksvoller als der Sprint aus dem Stand ist die Elastizität“, sagt Mini-Projektleiter Fredy Schnitzlein. 80 bis 120 km/h sind nach 5,6 Sekunden erreicht – Porsche Carrera- Niveau. Mit auf dem Weg gegeben hat Schnitzleins Mannschaft dem JCW auch ein sehr sportliches Fahrwerk inklusive Brembo-Hochleistungsbremsen. Kein anderes Auto wird dem Begriff „Gokart-Feeling“ so gerecht wie der JCW. Günstig ist der maximale Mini-Spaß allerdings nicht. Verlangt werden mindestens 29.900 Euro. Mit ein paar Extras kommen schnell über 40.000 Euro zusammen. Dem florierenden Absatz hat diese Preisgestaltung schon beim Vorgänger nicht geschadet. Seit Einführung des JCW-Modells 2008 hat Mini knapp 50.000 Stück seines Tuning- Derivats verkauft.
John Cooper Works
Stärkster jemals gebauter Serien-Mini hat 231 PS
Die Welt der sogenannten „Hot Hatches“ ist wieder in Ordnung – zumindest aus Sicht der BMW-Tochter Mini. 231 PS machen den John Cooper Works (JCW) zum stärksten und schnellsten (246 km/h) Vertreter in seinem Segment.