Stockholm. Manche Gründer brauchen ewig, um für ihre Idee Geld einzusammeln. Beim schwedischen Start-up Uniti ist dies anders. Nur wenige Stunden nach Eröffnung der Crowd-Funding-Kampagne haben die Jungunternehmer bereits knapp 70 Prozent der anvisierten Summe von 500.000 Euro erreicht. Damit soll der Bau des Prototyps eines neuartigen Elektroautos ermöglicht werden.
"Unsere Ergebnisse zeigen eindeutig, dass der Stadtverkehr nicht von schweren Fahrzeugen mit Auspuff dominiert werden muss, auch nicht von übergroßen Elektroautos, die im Schnitt nur 1,2 Personen auf kurzen Strecken und mit geringem Tempo herumfahren", erklärt Uniti-Chef Lewis Horne. Aus dieser Erkenntnis heraus wurde das Auto entwickelt. Während auf dem Pariser Autosalon gerade große Stromer mit einer Reichweite von 500 Kilometer vorgestellt wurden, die sich an erfolgreichen Verbrenner-Modellen wie etwa SUVs oder Minivans orientieren, wagen die Schweden einen radikalen Bruch mit der Tradition.