Mainz. Schott, Spezialist für Ultradünngläser, will mit der Autoindustrie ins Geschäft kommen. Mit 25 Mikrometern haben die Schott-Gläser weniger als die Hälfte der Dicke eines menschlichen Haars. Im Labor wird sogar an Glasdicken von nur noch zehn Mikrometern gearbeitet.
„Für die gedruckte Elektronik sind unsere Ultradünngläser das ideale Substratmaterial“, ist Rüdiger Sprengard, Direktor für Neugeschäft im Bereich Ultradünnglas, überzeugt. Die extreme Hitzebeständigkeit der Gläser ermögliche das Sintern leitfähiger Tinte. Zudem sei das Material extrem kratzfest.