Leverkusen. Quer über die Modellpalette betrachtet belaufen sich die Kundenbestellungen in diesem Jahr bislang auf knapp 9000 Einheiten – der beste Wert seit zehn Jahren, freut sich Mazda-Deutschland- Chef Josef A. Schmid. Für das Gesamtjahr rechnet er mit einem Absatzplus von 14 Prozent auf 60.000 Einheiten. Schmid zufolge liegen für den CX-3 bereits 1500 Kundenbestellungen vor – Vorverkaufsstart war der 1. April. Diese Kunden haben das neue B-Segment-SUV von Mazda somit noch gar nicht gesehen, die Auslieferungen beginnen erst am 19. Juni. Für das Gesamtjahr plant der Importeur in Deutschland immerhin mit 7000 Einheiten. Bislang haben 500 Kunden einen Kaufvertrag für den grundlegend neuen MX-5 unterschrieben. Sein Marktstart wird sogar noch später sein, am 11. September.
Erstes Halbjahr schwächer
Trotz des hohen Bestelleingangs wird Mazda im ersten Halbjahr voraussichtlich Marktanteile abgeben. Dies liege aber allein am hohen Anteil der späten Auslieferungen, die in diesem Jahr vielfach erst in das zweite Halbjahr fielen, rechnet Geschäftsführer Schmid vor. Deshalb werde Mazda vermutlich rund 1000 Einheiten weniger per Ende Juni ausliefern, was auf ein Minus von vier Prozent hinauslaufen dürfte. Per Ende März waren in Deutschland nach Angaben des Kraftfahrt- Bundesamts 18.567 Mazda-Pkw neu zugelassen worden, ein Minus von 2,7 Prozent. Die Aufholjagd soll dann im zweiten Halbjahr starten, Schmid erwartet dann rund 6000 Neuzulassungen mehr als im Vorjahreszeitraum.