London. Die zunehmende Elektrifizierung eröffnet den Autobauern die Chance, in neue Geschäftsfelder vorzudringen. Diese Überzeugung vertritt zumindest der japanische Hersteller Nissan, der jüngst in seinem britischen Werk Sunderland den 50.000. europäischen Leaf produzierte.
Europa-Chef Paul Willcox will es nicht bei Machbarkeitsstudien belassen. Er stellte jetzt in London eine stationäre Energiespeicher-Lösung für Privat- und Firmenkunden vor, die Elektroautos besitzen.
Unabhängig vom angeschlossenen Elektrofahrzeug bietet das "Vehicle-to-Grid"-System xStorage einen Batteriespeicher mit 4,2 Kilowattstunden Kapazität. Dabei nutzt Nissan erstmals ältere Lithium-Ionen-Batterien aus dem Leaf und dem Lieferwagen e-NV200.