Schiltach. Der Geschäftsbereich Leichtmetallräder des Zulieferers BBS hat neue Eigentümer. Die österreichische Industrieholding Tyrol Equity, hinter der unter anderem Christoph Gerin- Swarovski steht, der Erbe des Kristallglas-Herstellers Swarovski, und der Unternehmer Udo Wendland haben den insolventen Zulieferer mehrheitlich übernommen. Die Standorte in Schiltach und Herbolzheim mit insgesamt 340 Arbeitsplätzen sollen erhalten bleiben. Über BBS wurde am 1. März 2011 bereits zum zweiten Mal das Insolvenzverfahren eröffnet.
Ursprünglich waren bei dem Räderhersteller rund 1200 Mitarbeiter beschäftigt. Zu Beginn des Jahres war der Bereich Motorsport bereits an die japanische Ono-Gruppe verkauft worden. Um BBS zu stabilisieren, haben die neuen Eigentümer Investitionen von bis zu acht Millionen Euro angekündigt. Die Industrieholding und Wendland wollen sich vom Massengeschäft trennen und sich auf die Entwicklung und Herstellung von Leichtmetallrädern für die Erstausrüstung im High-End-Bereich sowie das Tuning- und Nachrüstgeschäft konzentrieren.Neue Eigentümer bei BBS
Der Geschäftsbereich Leichtmetallräder des Zulieferers BBS hat neue Eigentümer. Die österreichische Industrieholding Tyrol Equity, hinter der unter anderem Christoph Gerin- Swarovski steht, der Erbe des Kristallglas-Herstellers Swarovski, und der Unternehmer Udo Wendland haben den insolventen Zulieferer mehrheitlich übernommen.