München. Zur Nachhaltigkeit bei der Produktion von Automobilen trägt auch die soziale Verantwortung der Zulieferer bei. Ein Beispiel dafür ist der Lackspezialist BASF Coatings, der kürzlich von Ford für sein unternehmerisches Handeln mit dem World Excellence Award ausgezeichnet wurde.
Damit die Autohersteller ihre Standards langfristig einhalten können, gibt es auch bei den Zulieferern Kontrollen. „Die Themen Qualität und Umweltschutz werden von unseren Kunden kontinuierlich beobachtet und überprüft", heißt es bei ZF. Das zahlt sich auch für den Zulieferer aus. So verweist ZF beim Thema Qualität auf die 2006 gestartete Initiative „Customer First": „Die Fehlerkosten sanken 2007 gegenüber dem Vorjahr um neun Prozent."
Beim Umweltschutz wurden in allen Werken Mitarbeiter vom Außubildenden bis zur Führungskraft besonders qualifiziert. Ein seit 1996 jährlich vergebener Umweltpreis soll zudem für Ansporn sorgen. Insgesamt wurden 2007 an den ZF-Standorten zwölf Millionen Euro für neue Umweltschutzmaßnahmen und 36 Millionen Euro für den Unterhalt solcher Programme ausgegeben. Vorgaben für die Themen soziale Verantwortung, Bildung, Kunst und Sport entstanden bei ZF unabhängig von den Kunden.