München. Russland zählt für das Familienunternehmen Knorr-Bremse, das dort ein Joint Venture mit dem Nutzfahrzeughersteller Kamaz betreibt, zu den wichtigsten Wachstumsmärkten. 2007 erzielte der Anbieter von Bremssystemen für Nutz- und Schienenfahrzeuge dort rund 60 Millionen Euro Umsatz. Bis 2012 soll das Geschäft mehr als verdreifacht werden, obwohl laut Vorstandschef Raimund Klinkner in Russland derzeit nur eine schwach ausgeprägte Zulieferindustrie existiert.
Insgesamt steigerte Knorr-Bremse den Umsatz um 4,2 Prozent auf 3,3 Milliarden Euro. Der Überschuss stieg um 6,6 Prozent auf 197,8 Millionen Euro. Für das Jahr 2008 rechnet Klinkner mit einem Umsatzanstieg mindestens in Vorjahreshöhe.