München. Zum Jahreswechsel ist noch einmal Bewegung in die Zulieferindustrie gekommen. So wird beispielsweise der Anbieter von Getriebeteilen Hay aus Bad Sobernheim (Baden-Württemberg) an den US-Finanzinvestor The Gores Group verkauft. 1600 Mitarbeiter hatten zuletzt 413 Millionen Umsatz erzielt. Der aus dem Motorsport bekannte Gurthersteller Schroth ist vom britischen Eigentümer BAE an den japanischen Spezialisten für Sicherheitssysteme Takata verkauft worden.
Der Kaufpreis für das Unternehmen aus Arnsberg mit 150 Beschäftigten an zwei Standorten beträgt 32 Millionen Dollar. Die Zustimmung der Kartellbehörden wird im ersten Quartal erwartet. Zudem hat die Tiroler Unternehmensgruppe Plansee ihre Tochter PMG an die deutsche Vermögensverwaltung Erben Dr. Karl Goldschmidt GmbH verkauft. Zum Zulieferer von pulvermetallurgischen Produkten gehören weltweit sieben Produktionsstandorte mit 1150 Mitarbeitern. Die Innsbrucker Beteiligungsgesellschaft Tyrol Equity hat 50,1 Prozent der Anteile am insolventen deutschen Zulieferer RSN Sihn mit Sitz in Mühlacker (Baden- Württemberg) erworben. Die restlichen Anteile werden vom Investor Udo Wendland und dem Management gehalten. RSN Sihn, ein Produzent von Verbindungskomponenten, beschäftigt derzeit 540 Mitarbeiter.Kauflaune zum Jahresende
Zum Jahreswechsel ist noch einmal Bewegung in die Zulieferindustrie gekommen. So wird beispielsweise der Anbieter von Getriebeteilen Hay aus Bad Sobernheim (Baden-Württemberg) an den US-Finanzinvestor The Gores Group verkauft. 1600 Mitarbeiter hatten zuletzt 413 Millionen Umsatz erzielt.