Hannover. Der US-Zulieferer Johnson Controls verstärkt sein Engagement bei Start-Stopp-Technologien und will dazu allein in Deutschland in den kommenden zwei Jahren 100 Millionen Euro investieren. Profitieren werden davon die Standorte von Johnson Controls Power Solutions in Hannover und Zwickau. Die Batteriesparte des US-Konzerns mit insgesamt 2600 Mitarbeitern ist in Europa, dem Mittleren Osten und in Afrika tätig. Durch die Investition erhöht sich die Kapazität der Batteriesparte von jährlich 2,5 Millionen Akkus auf 7,5 Millionen. Davon sollen 5,5 Millionen Batterien aus Zwickau kommen. Mit einem Marktanteil von 36 Prozent sieht sich der Zulieferer als weltweit führend bei Bleibatterien.
In Hannover, wo auch die Verwaltung und die Entwicklung untergebracht sind, hat der Zulieferer seit Jahresbeginn 65 Mitarbeiter eingestellt. Weitere 50, in erster Linie Ingenieure, werden gesucht. Der Batteriespezialist rechnet damit, dass 2015 weltweit 70 Prozent aller Neufahrzeuge über Start-Stopp-Technologie verfügen.