München. Ein positives Signal setzen in der angespannten wirtschaftlichen Lage will der Automobil-Cluster Oberösterreich mit der "Automotive 2009“. Die jährlich stattfindende Veranstaltung ist bereits so alt wie der Linzer Cluster selbst. Schon zum elften Mal findet der Branchentreff in der Alpenrepublik statt. Im Fokus des Branchentreffs (27. und 28. Mai) stehen neue Fahrzeugkonzepte, Antriebe der Zukunft und Logistiktrends. Zudem soll in Steyrermühl die Frage nach dem künftigen Mobilitätsbedarf diskutiert werden. Cluster-Manager Thomas Eder erhofft sich durch die Veranstaltung "neue Impulse für die rund 230 Partnerunternehmen des Clusters“, einem von dreien in Österreich.
Wie viele deutsche Zulieferer auch hatten die Cluster-Mitglieder in den vergangenen Monaten Umsatzrückgänge von 20 bis 25 Prozent zu verkraften. "Mittlerweile haben sich die Unternehmen auf die geschrumpften Volumen eingestellt“, konstatiert Eder. Der Manager rechnet daher nicht mit einer Insolvenzwelle in der Region Oberösterreich. Der überregionale Bekanntheitsgrad der "Automotive 2009“ drückt sich auch darin aus, dass sich rund 40 Prozent der Teilnehmer nicht aus Partnerunternehmen des Clusters rekrutieren.
Zu den Clustermitgliedern gehören der Stahlverarbeiter Voestalpine und Kunststoffspezialist Polytec. "Wir wollen nicht im Chor mit vielen anderen die Krise bejammern, sondern Impulse für die Zukunft setzen. Es ist uns ein großes Anliegen, die Unternehmen daran zu erinnern, welche Potenziale in ihrer Innovationskraft stecken“, macht Eder Mut. Weitere Informationen unter www.automobilcluster. at.