Christopher Hohn hat ein neues Opfer: Volkswagen. Der milliardenschwere Hedgefondsmanager istAktionärsaktivist, Krawallmacher, Turbokapitalist. Einer, der für Marge überLeichen geht. Einer, der mit seiner Machtfülle Konzerne und Karrieren zerstören kann. Gern kauft er sich bei angeschlagenen Unternehmen ein, um dort aufzuräumen.
Und eben dieser Christopher Hohn hat sich nun an VW beteiligt.
Wenn in drei Wochen die VW-Hauptversammlung in Hannover vonstatten geht, muss sich die Führungsriege auf einiges gefasst machen. Hohn, Sohn eines Auto-
mechanikers, kündigte bereits lautstark Opposition an. Vor allem auf die Gehälter und Boni für die Vorstände schießt er sich ein.Und er ist nicht allein. Hermes EOS, DSW und andere Gruppierungen formieren sich ebenfalls. Sie wollen Sonderprüfungen durchsetzen, die die Arbeit des Aufsichtsrats inspizieren. Der Vorwurf: Komplettversagen des Kontrollgremiums.