Kaiserslautern. Ein Beispiel für die wachsende Zahl von Entwicklungspartnerschaften zwischen Fahrzeugherstellern und Zulieferern ist die Zusammenarbeit von Hyundai und Keiper beim Sitz "Swivel". Das im Concept-Car i-Mode des koreanischen Autobauers gezeigte Sitzkonzept zeichnet sich durch eine besonders hohe Variabilität aus.
Die Neuentwicklung bietet dem Beifahrer die freie Wahl, nach vorne auf die Straße zu blicken oder von Angesicht zu Angesicht mit den Passagieren im Fond zu kommunizieren. Der neuartige Sitz lässt sich in Längsrichtung auf der Sitzschiene elektrisch angetrieben verstellen. Dadurch wird die Lehne in einer fließenden Bewegung zur Sitzfläche und umgekehrt.
Mathias Gischke, Projektleiter bei Keiper Engineering in Kaiserslautern, betont, dass die Konstruktion "nur sehr wenig Bauraum benötigt". Zudem sorge das integrierte Gurtsystem gemeinsam mit den einstellbaren Kopfstützen für ein Höchstmaß an passivem Insassenschutz in jeder Position des Sitzes.
Keiper hat im Jahr 2006 einen Umsatz von 931,6 Millionen Euro erzielt. Die Zahlen für das vergangene Jahr liegen bei dem Zulieferer, der 6400 Arbeitnehmer beschäftigt, derzeit noch nicht vor.