Köln. Zur Verlagerung der Kölner Ford-Motorenproduktion nach Rumänien und dem damit verbundenen Verlust von 720 Arbeitsplätzen am Rhein gibt es offenbar keine Alternative. „Wir führen derzeit intensive Gespräche mit den Mitarbeitervertretern und wollen in drei Monaten eine Entscheidung fällen“, sagte der europäische Produktionschef von Ford, Jim Tetreault, der Branchen- und Wirtschaftszeitung Automobilwoche.
Für den immer wahrscheinlicher werdenden Fall des Produktionsendes sagte Tetreault: "Wir denken auch über Kompensationen nach." Damit äußerte sich erstmals ein hochrangiger Ford-Manager zur Zukunft des Kölner Motorenwerks.