Jena/Genf. Das Fahrzeuggewicht wurde dank winziger Ausmaße (2,75 Meter lang, 1,18 Meter breit), der Beschränkung auf einen einzigen Sitz und mithilfe eines Leichtbau- Rahmens aus Magnesium und Stahl auf 440 Kilogramm reduziert. Dadurch kann der Colibri als Quad zugelassen werden. Angetrieben wird er von einem 24-kWZentralmotor der Firma CPM. Das reicht für eine Maximalgeschwindigkeit von 120 km/h und eine Beschleunigung von null auf 100 in 9,9 Sekunden. Die Energie dafür liefert ein Lithium- Eisenphosphat-Akku des Herstellers Axxellon mit einer Kapazität von 6,5 kWh. Damit soll der Colibri bis zu 110 Kilometer weit kommen, die Batterie soll an einer Haushaltssteckdose in zwei Stunden aufgeladen werden können. IMA will das Auto bei einem Auftragsfertiger bauen lassen und Ende 2014 auf den Markt bringen. Geschäftsführer Thomas delos Santos plant mit einer Jahresproduktion von 18.000 Einheiten. Als Preis hat er sich die Grenze von 10.000 Euro gesetzt – allerdings ohne Akku. Zielkunden sind Pendler und ambulante Pflegeund Lieferdienste.
Elektro-Zwerg Colibri mischt die Karten neu
Obwohl die Elektromobilität bisher nur langsam in die Gänge kommt, hat sich die Jenaer Firma Innovative Mobility Automobile (IMA) an einen neuen Versuch gewagt und in Genf ihren Stadtflitzer Colibri vorgestellt.