Fulda. Der Wettbewerb um qualifizierte Ingenieure bremst die derzeit boomende Branche der Engineeringdienstleister. So wurden beim Edag-Konzern im vergangenen Jahr weltweit zwar über 1000 neue Arbeitsplätze geschaffen, doch noch immer hat das Unternehmen aus Fulda allein in Deutschland mehr als 100 offene Ingenieurstellen. 2007 beschäftigte der Konzern erstmals über 5000 Mitarbeiter. Derzeit sind es bereits fast 5400, knapp 60 Prozent davon sind Ingenieure.
"Wir haben mit unseren Wettbewerbern zwar keine Absprachen, aber es existiert eine Art Stillhalteabkommen, dass wir uns nicht gegenseitig die Ingenieure abwerben", beschreibt Klaus Blickle, Vorsitzender der Geschäftsführung, die Situation. Das Portfolio des Unternehmens reicht von der Fahrzeug-Komplettentwicklung über den Anlagenbau bis hin zur Kleinserienfertigung.