München. Der Daimler-Manager macht drei Megatrends als Rahmenbedingungen aus: weltweit wachsende Städte, eine stark ansteigende Anzahl von Smartphone-Nutzern sowie die Vorliebe von Menschen, Dinge nicht unbedingt kaufen, sondern nur einen Zugang zu diesen besitzen zu wollen. Das Carsharing-Angebot Car2go sieht er dabei in einer Vorreiterrolle. So habe sich die Anzahl der Kunden von 60.000 im Jahr 2011 auf derzeit 375.000 gesteigert, davon 150.000 in Deutschland. Alle drei Sekunden beginne eine neue Miete. „Die Kunden schätzen dabei die Variabilität der Kosten“, sagt Henrich. Potenzial sieht er aber auch bei den 2012 in Stuttgart und Berlin gelaunchten Moovel-Pilotprojekten. Moovel vernetzt verschiedene Mobilitätsanbieter und zeigt den Kunden den besten Weg, um mit ihnen von A nach B zu kommen. Neben Car2go machen auch die Mobilitätsanbieter Mitfahrgelegenheit. de und Mytaxi mit. In diesem Jahr soll das Angebot von Moovel ausgebaut und in weiteren Städten angeboten werden. Zudem sieht Henrich Geschäftsmöglichkeiten bei Parking Services, die die Suche nach einem Stellplatz erleichtern sollen.
"Die Frage ist: Wie bringen wir die Dinge intelligent zusammen?“
Für Robert Henrich, Geschäftsführer Daimler Mobility Services, stellt sich nicht die Frage, ob intelligent vernetzte Mobilität in der Stadt ein Geschäftsmodell ist. Er ist davon überzeugt, dass dem so ist. "Die Frage ist: Wie bringen wir die Dinge intelligent zusammen?“, sagt er.