Wien. Der viel beschworenen Elektromobilität zum Trotz setzen die deutschen Autohersteller und Zulieferer auch künftig auf ihren Know-how-Vorsprung bei Ottound Dieselmotoren, so eine der Kernaussagen auf dem Wiener Motorensymposium. Zehn Prozent weniger Verbrauch etwa stellt Audi mit der dritten Generation der Vierzylinder- Direkteinspritzer mit Turbolader in Aussicht. BMW präsentierte einen aufgeladenen, besonders sparsamen Vierzylinder, der seine Leistung ohne sogenanntes Turboloch entfaltet.
Volkswagen-Chef Martin Winterkorn wiederum setzt auf die Kombination von Elektroantrieb und klassischem Verbrennungsmotor. Er kündigte an, in den Jahren 2013 bis 2015 eine Reihe von Plug-in-Hybriden auf den Markt zu bringen. Und José Avila, Leiter der Continental- Division Powertrain, ist davon überzeugt, dass „Automobilzulieferer und Hersteller noch auf viele Jahre die Vielfalt sämtlicher Antriebskonzepte beherrschen und auf breiter Front weiterentwickeln müssen“. Der Continental-Vorstand verspricht sich allein durch eine optimierte Auslegung und Abstimmung aller Fahrzeugkomponenten im Gesamtsystem eine Einsparung von bis zu 15 Prozent beim CO2-Ausstoß.