Hannover. Einen der Schwerpunkte des Unternehmens im Bereich Nutzfahrzeuge bilden die in Hannover gezeigten neuen Einspritzsysteme. „Wir haben viel Energie in die Entwicklung unserer neuen Common-Rail-Dieselsysteme gesteckt“, sagte Owens der Automobilwoche. So präsentierte der Zulieferer eine neue, modulare Generation von Common-Rail- Einspritzsystemen für mittelgroße Dieselmotoren. Die Systeme sind für Einspritzdrücke von bis zu 2400 Bar ausgelegt und gehen 2016 in Serie. Zu den Stärken der Einspritzung zählt Delphi, dass sich diese in die Einspritzsysteme bestehender Motorbaureihen integrieren lässt. Die neuen Magnetventil- Injektoren zeichnen sich unter anderem durch eine sehr geringe Leckage aus. „Mit dem neuen Common-Rail-Einspritzsystem für mittelgroße Dieselmotoren können die Motoren- und Fahrzeughersteller die Kraftstoffeffizienz und das Geräuschverhalten ihrer Antriebe ebenso verbessern wie die Dauerhaltbarkeit und die Länge der Service intervalle“, listet Steve Gregory, Geschäftsführer von Delphi Diesel Systems, die Vorteile auf. In Kooperation mit dem kanadischen Motorspezialisten Westport Innovations hat das Unternehmen zudem einen neuen Injektor für Erdgasmotoren in schweren Nutzfahrzeugen entwickelt. Der Serienstart ist für das Jahr 2016 geplant. Des Weiteren bereitet Delphi die Einführung der nächsten Generationen von Einspritzsystemen vor. „Die F2-Einspritzsysteme arbeiten bereits mit bis zu 2700 Bar Einspritzdruck und sind für Drücke bis zu 3000 Bar ausgelegt“, erklärt David Draper, Entwicklungsleiter Nutzfahrzeug bei Delphi. Derzeit trägt das Nutzfahrzeuggeschäft rund elf Prozent zum Umsatz des amerikanischen Zulieferers bei. „Wir erwarten, dass sich dieser Anteil erhöhen wird, wenn immer mehr Elektronik Einzug ins Fahrzeug hält“, so Owens. Neben Nordamerika und Europa sieht der Manager vor allem in China Wachstumschancen.
Delphi
Der Druck nimmt zu
Zulieferer Delphi hat auf der Nutzfahrzeug-IAA die neueste Version seines Technologie- Konzept-Lkw präsentiert. „Das Delphi Tech-Truck-Konzeptfahrzeug zeigt in der zweiten Generation aktuelle und zukünftige Technologien, die die Nutzfahrzeughersteller bei der Entwicklung umweltfreundlicher Fahrzeuge unterstützen und gleichzeitig Fahrern optimale Sicherheit und Kommunikationsmöglichkeiten bieten“, schwärmte Jeffrey J. Owens, Technik-Chef beim Zulieferer.