Ehningen. „Wir haben Technologien, die die schnelle Konnektivität beziehungsweise eine schnelle Datenverarbeitung ermöglichen“, erklärt Dirk Wollschläger, bei IBM weltweit für das Automobilgeschäft verantwortlich. Der Fahrzeughersteller BMW arbeitet beispielsweise mit Big-Data- und Analytics-Technologien von IBM zur Produkt-, Reparatur- und Wartungsoptimierung. Dabei werden Daten von Testfahrten und Vorserienmodellen analysiert. „Durch die Kombination und Analyse der Daten mithilfe der IBM-SPSSAnalytics- Software lassen sich auch bei neuen Modellen sehr schnell Schwachstellen feststellen und ausräumen, bevor sie später in der Serienproduktion zu häufigen Werkstattbesuchen führen würden“, erläutert Wollschläger.
Daten schnell verarbeiten
„Neben BMW haben wir einen japanischen Autohersteller als Kunden. Bei Ford in den USA haben wir eine ähnliche Lösung implementiert“, so Wollschläger. Die Werkstattlösung ist für den Manager ein Beispiel dafür, dass in den kommenden zehn Jahren der Grad der Vernetzung des Fahrzeugs weiter zunehmen wird. „Gleichzeitig gehe ich davon aus, dass sich die Autoindustrie sehr stark auf das Thema Sicherheit beim Autofahren fokussiert.“ So werde es beispielsweise darum gehen, den Autofahrer zeitnah über Staus zu informieren. Oder im Falle eines Unfalls die Rettungskräfte darüber in Kenntnis zu setzen, welche Kräfte im Gurtstraffer aufgetreten sind und welche Airbags ausgelöst wurden, um so abschätzen zu können, wie stark mögliche Verletzungen der Insassen sind.