München. Ein ganzheitlich vernetztes Demonstrationsfahrzeug hat Zulieferer Continental jetzt auf dem ITS-Weltkongress für intelligente Verkehrssysteme in Bordeaux präsentiert. In dem Auto ist der Benutzer permanent mit seiner digitalen Umgebung vernetzt.
Der Pkw bietet intelligente Funktionen, die Benutzerinteraktionen antizipieren können und die den Kontext verstehen. Laut Conti ist dabei eine intuitive Mensch-Maschine-Schnittstelle ein zentraler Teil des Konzepts.
Die kontextbasierten Dienste zeigen eine "Tankstelle der Zukunft", die in Zusammenarbeit mit dem französischen Mineralölkonzern Total umgesetzt wurde. Im Rahmen einer wechselseitigen Kommunikation kann die Tankstelle Sonderangebote, wie beispielsweise einen Nachlass auf eine Autowäsche, auf dem Zentraldisplays des Autos bewerben.
Ein weiteres Beispiel für vernetzte Dienste ist die Plattform "Clever Home to Intelligent Vehicle". Mit der Plattform lassen sich Informationen vom Zuhause des Fahrers auf das Display des Autos weiterleiten – etwa Kameraaufnahmen eines an der Haustür klingelnden Lieferanten.
Auch der Zulieferer ZF Friedrichshafen hatte vor wenigen Monaten ein Konzeptauto vorgestellt. Mit dem Advanced Urban Vehicle, an dem auch Entwickler des von ZF gekauften Zulieferers TRW mitgearbeitet haben, zeigt ZF, wie sich automatisiertes und elektrisches Fahren vernetzen lassen.