Hannover. Bei der Restrukturierung der Powertrain-Sparte beschäftigt sich Continental auch mit seinen Zulieferern. „Die Lieferantenbasis ist nicht so, wie wir uns das wünschen“, stellte Continental-Vorstandschef Karl-Thomas Neumann gegenüber der Automobilwoche fest. „Sie ist zu breit, es gibt zu viele Mittelständler, und die Unternehmen sind nicht global genug aufgestellt.“
Der Conti-Chef hat hier einen Bereich ausgemacht, wo er sich Unterstützung seitens der Schaeffler-Gruppe, dem Mehrheitsaktionär der Hannoveraner, erhofft. Der Grund: „Das Unternehmen verfügt teilweise über eine stärkere Lieferantenbasis als wir.“ Jürgen M. Geißinger, Vorsitzender der Geschäftsführung der Schaeffler-Gruppe, sieht an diesem Punkt der Zusammenarbeit mit Continental „durchaus großes Potenzial“.
Zudem will Neumann Zulieferer von Conti in Einzelfällen unterstützen. „Auch wir haben Lieferanten, denen man unter die Arme greifen muss. Da geht es uns genauso wie anderen Unternehmen. Wir versuchen aber, mit einem Risikomanagement solche Fälle zu minimieren.“