Stuttgart. Die Arbeitnehmer des Bosch-Bereichs Starter und Generatoren haben die Hoffnung auf einen Verbleib im Konzern noch nicht aufgegeben. Das Unternehmen hatte angekündigt, den Bereich mit weltweit 6500 Mitarbeitern, davon 1400 Beschäftigten an den deutschen Standorten Hildesheim und Schwieberdingen, bis zum Jahresende in eine eigenständige Gesellschaft auszugliedern und im Laufe des nächsten Jahres einen Partner oder Käufer zu suchen. „Wir sind offen für Finanz- wie auch strategische Investoren“, so ein Bosch-Sprecher.
Nach Protesten der Mitarbeiter gegen die Unternehmenspläne erarbeitet nun das Info-Institut aus Saarbrücken Optionen für den Bereich mit einem weltweiten Umsatz von 1,4 Milliarden Euro. Bosch habe zugesagt, man werde prüfen, ob der Bereich im Konzern gehalten werden kann, heißt es aus Betriebsratskreisen. Laut Bosch hat das Segment Starter und Generatoren in den vergangenen Jahren einen erfolgreichen Wandel vollzogen. Nach Verlusten in dreistelliger Millionenhöhe weise das Geschäft mittlerweile wieder „solide Geschäftsergebnisse“ auf. Für die Beschäftigten in Hildesheim gibt es eine Beschäftigungssicherung bis zum Jahr 2018. Ein Käufer der Sparte müsste diese Vereinbarung laut Arbeitsdirektor Christoph Kübel garantieren.