München. Aus dem Marketing ist das Internet heute nicht mehr wegzudenken. Hersteller müssen deshalb wissen, wie die Nutzer von sozialen Netzwerken über ihre Fahrzeuge urteilen. Auch im Auto selbst wollen die Fahrer Zugang zum Netz haben. Hier ist vor allem reibungslose Kommunikation zwischen Fahrzeug- Infotainment und Smartphone des Fahrers gefragt. Ungenutzte Potenziale sieht Leonberger vor allem in den Bereichen Service und Sicherheit. Autos der Zukunft könnten selbst die Werkstatt verständigen, wenn eine Inspektion fällig ist, und durch ihre Vernetzung frühzeitig vor Gefahrenstellen warnen. Leonberger zufolge ist die nötige Technik bereits vorhanden. Was fehlt, ist die Verknüpfung der Daten zu sinnvollen Bildern – und die passenden Geschäftsmodelle.
"Big Data ermöglicht richtige Entscheidungen“
Menschen und Technik gleichermaßen produzieren Tag für Tag Unmengen an Daten. Wie die Unternehmen der Autobranche aus dieser Datenflut, die unter dem Oberbegriff Big Data zusammengefasst wird, Profit ziehen können, versuchte Horst Leonberger, Leiter des Konzerngeschäftsfelds Vernetztes Fahrzeug bei der Deutschen Telekom, zu ergründen. "Die Zukun¬ft liegt in den Daten“, lautet Leonbergs These.