Hannover. Für neue Anwendungen bei Hybrid- und Elektrofahrzeugen hat Johnson Controls-Saft ein Baukastensystem mit Submodulen entwickelt. Bei dem Zulieferer handelt es sich um ein Joint Venture zwischen dem US-Konzern Johnson Controls und dem französischen Batteriehersteller Saft. Ausgerüstet sind diese Submodule mit Komponenten wie Speicherzellen, elektrisches Kollektorsystem, Überwachungselektronik und Kühlsystem.
Der Zulieferer will damit den Aufbau von kompletten Batteriesystemen mit unterschiedlichem Energiespeichervermögen und verschiedener elektrischer Leistungsfähigkeit ermöglichen. Von diesem Baukastenprinzip profitiert bereits der Ford Transit Connect Electric, der mit Lithium- Ionen-Batterien von Johnson Controls- Saft fährt. Die Batterie sitzt im Boden des Laderaums und besteht aus 192 Hochenergiezellen. Der Akku soll mehr als 3000 Ladeund Entladezyklen schaffen und bei einer Lebensdauer von zehn Jahren eine Fahrleistung von über 300.000 Kilometern ermöglichen. Aus Sicherheitsgründen sind Batterie- und Sicherheitsmanagementsystem miteinander verbunden. Bei einem Unfall wird der Hochleistungsakku ausgeschaltet und die Verbindung zum Fahrzeug getrennt.