Frankfurt/Main. Frankfurt verwandelt sich im September in eine Autostadt: Rund um die IAA starten die Hersteller groß angelegte Marketingaktionen. So wirbt Nissan bereits in Zügen der Deutschen Bahn für seine Produkte, die auf dem Frankfurter Hauptbahnhof ausgestellt werden. Daimler fängt Autointeressierte am Flughafen ab: Dort wird am Stand nicht etwa das neue T-Modell der C-Klasse, sondern eine E-Klasse gezeigt, die an der Diesel-Langstreckentour von Paris nach Peking teilnahm.
Konkurrent Audi bewirbt den neuen A4 mit "Megalights" (beleuchtete, rollierende Plakate) auf dem Flughafen und auf den wichtigsten Zufahrtstraßen zur Messe. Dort kündigt die Konzernmutter VW zusätzlich mit Bannern und Werbetürmen die Weltpremiere des Tiguan an.
Während Opel und BMW auf Plakate in der Stadt komplett verzichten, pflastert Renault Frankfurt mit Werbung zu: "Wir werden mit einer massiven Outdoor-Kampagne zur Weltpremiere des Laguna einladen", kündigt der Werbeleiter von Renault Deutschland, Jörg Ellhof, an. Er hat 342 Großflächenplakate und 48 Megalights rund um die Messe angemietet, um seinen Mittelklassewagen anzupreisen. Ellhof präsentiert zur IAA auch den Slogan "Der neue Renault Laguna. Maßarbeit."
Auch Ford plant eine breit angelegte Poster- und Plakatkampagne für das Crossover-Modell Kuga. "Das Fahrzeug feiert auf der IAA als Konzept seine Weltpremiere. Wir wollen mit der Kampagne den Besuchern bereits auf dem Weg zur Messe einen Besuch unseres Stands schmackhaft machen", erklärt eine Sprecherin.