Leverkusen. Der scheidendeMazda-Deutschland-Chef Josef A. Schmid will nach einem wachstumsstarken Jahr 2015 noch eine Schippe drauflegen. "2016 wollen wir auf ein Volumen von etwa 64.000 Einheiten kommen und auf jeden Fall einen Anteil am Gesamtmarkt von zwei Prozent erreichen", kündigte er im Gespräch mit der Automobilwoche an. "Wir könnten vermutlich auch noch mehr Fahrzeuge verkaufen, wenn wir sie aus Japan nach Europa bekommen würden."
Von den starken Schwankungen des Markts habe sich Mazda zuletzt immer deutlicher abkoppeln können. Allein im November stieg die Zahl der Neuzulassungen im Vergleich zum Vorjahresmonat um ein Drittel auf 5100 Einheiten. Damit kommt Mazda inzwischen auf einen Marktanteil von 1,87 Prozent, ohne die für andere Marken häufig wichtigen Transporter im Programm zu haben. Per Ende November legte der Absatz um 9,8 Prozent zu – auf 54.629 Einheiten. Ins neue Jahr gehe die Marke mit einem Auftragspolster in Höhe von 8000 Einheiten hinein, so Schmid.