Der italienische Zulieferer Sapa will sein Geschäft mit der Fertigung von Komponenten nach dem One-Shot-Verfahren stärker ausbauen. Mit der Technologie lassen sich beispielsweise Interieurkomponenten wie Türverkleidungen, Motorabdeckungen oder Radkappen aus Kunststoff in nur einem Prozessschritt herstellen.
Zu den Vorteilen zählt das Unternehmen geringere Kosten und eine schnellere Herstellung ohne Abfallprodukte. Giovanni Affinita, Geschäftsführer und Vorstandsmitglied der Sapa Group, spricht von rund zehn Prozent Kostenersparnis und einem etwa 30 Prozent höheren Ausstoß gegenüber herkömmlichen Herstellungsverfahren beispielsweise bei Motorabdeckungen. Zu den Kunden des Zulieferers zählen die Volkswagen-Gruppe, BMW und Rolls-Royce.