Beim insolventen Zulieferer Mitec läuft die Investorensuche auf Hochtouren. Der sogenannte Due-Dilligence-Prozess ist bereits abgeschlossen. Dabei kommen sowohl strategische wie auch Finanzinvestoren in Frage, erklärte das Unternehmen auf Anfrage der Automobilwoche. Ziel sei es, den Prozess in den kommenden Wochen zu finalisieren.
Der Zulieferer hatte Ende November wegen deutlich rückläufiger Aufträge und eines verlorenen Rechtsstreits mit dem ehemaligen Großkunden Ford einen Insolvenzantrag gestellt. Zum 1. Februar 2019 ist das Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung eröffnet worden. Für rund 150 vom Stellenabbau betroffene Mitarbeiter des Unternehmens ist eine Transfergesellschaft aufgesetzt worden. Die drei Thüringer Werke in Eisenach und Krauthausen im Wartburgkreis mit insgesamt rund 490 Mitarbeitern sind derzeit gut ausgelastet, hatte Mitec-Vorstand Pavel Gilmann Ende vergangener Woche erklärt.