Die Entspannung bei Rohstoff-, Material- und Logistikkosten hat sich positiv auf die Geschäftsentwicklung des ElringKlinger-Konzerns ausgewirkt. Der Zulieferer mit Sitz in Dettingen/Erms bei Stuttgart hat im zweiten Quartal den Umsatz um 8,8 Prozent auf 468,7 Millionen Euro gesteigert. Das bereinigte EBIT lag bei 24,8 Millionen Euro, was einer Marge von 5,3 Prozent entspricht.
Im Vorjahresquartal hatte ElringKlinger wegen Preissteigerungen im Einkauf, die nicht sofort an Kunden weitergegeben werden konnten, praktisch nichts verdient. Auch auf das Halbjahr gesehen steht ElringKlinger deutlich besser da als 2022. Der Umsatz kletterte um 11,5 Prozent von 865,2 Millionen Euro auf 956,4 Millionen Euro. Die Umsatzrendite lag bei 5,4 Prozent. Von dem einst ausgegebenen langfristigen Ziel einer zweistelligen Marge ist dies aber noch weit entfernt.