Der Technologiekonzern Rheinmetall hat von einem deutschen Premiumherstellers einen Auftrag für Sekundärluftsysteme gewonnen. Der Gesamtwert des Auftrags liegt nach Angaben des Zulieferers über die Laufzeit im mittleren dreistelligen Millionen-Euro-Bereich. Rheinmetall erwartet zudem Folgeaufträge, da ab dem Jahr 2025 mit einer weiteren Verschärfung der Emissionsgrenzwerte durch die geplante Euro-7-Abgasnorm zu rechnen ist.
Im Rahmen des Auftrags werden in den Jahren 2025 bis 2032 über vier Millionen Gebläse und mehr als 4,5 Millionen Ventilmodule für Sekundärluftsysteme produziert sowie weitere Entwicklungsleistungen zur kundenspezifischen Anpassung erbracht. Bei der Gebläsekomponente handelt es sich um ein kundenspezifisch konstruiertes, wasserfestes und bürstenloses Gebläse mit integrierter ECU (Embedded Control Unit). Der Einsatz ist sowohl in Hybrid- als auch konventionellen Konfigurationen möglich. Die Systeme bestehen aus den Gebläsen und kompakten, elektromagnetisch gesteuerten Ventilen mit geringer Leckage.