Nach dem historischen Einbruch im Vormonat stabilisiert sich das Geschäftsklima der deutschen Zulieferer laut ifo-Institut im April leicht. Von minus 7,5 Saldenpunkten geht es hoch auf minus 4,8 Punkte. Der Geschäftsklimaindex Zulieferindustrie wird von der Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie (ArGeZ) in Zusammenarbeit mit dem Münchner Ifo-Institut ermittelt. Grundlage ist die Befragung von rund 600 Unternehmen verschiedener in der Arbeitsgemeinschaft Zulieferindustrie zusammengeschlossener Branchen. Neben der Gießerei- und Aluminiumindustrie sind es unter anderem die Kunststoff- sowie Stahl- und Metallverbeiter, die Kautschukindustrie und die Hersteller Technischer Textilien.
Während die Beurteilung der aktuellen Geschäftslage im Vormonatsvergleich nahezu unverändert geblieben ist, sind die Erwartungen für die kommenden sechs Monate laut ArGeZ etwas weniger pessimistisch als vor vier Wochen. Gleichwohl zeige sich, dass der Krieg in der Ukraine eine deutliche konjunkturelle Zäsur bedeute. Der Saldo von positiven und negativen Erwartungen verbessert sich folglich nur geringfügig von minus 40,5 auf minus 36,3 Punkte und liegt nach wie vor erheblich unter dem Vorkriegsniveau. Unterm dem Strich erwarten nur neun Prozent der deutschen Zulieferer bessere Geschäfte in den kommenden sechs Monaten.