Bosch setzt dabei auf dem Weg zum unfallfreien Fahren ein dreistufiges Sicherheitskonzept. In der ersten Stufe beschäftigt sich der Zulieferer mit Sicherheitssystemen für eine verbesserte Fahrzeugstabilität beim Brems- und Beschleunigungsvorgang. So hilft das speziell für Zweiräder entwickelte Motorrad-ABS beim sicheren Bremsen und sorgt für verkürzte Bremswege und eine verringerte Sturzgefahr, "auch bei abrupten Bremsmanövern", so der Zulieferer. Die Motorradstabilitätskontrolle (MSC) unterstützt den Fahrer in allen Situationen, bei der Geradeaus- und Kurvenfahrt, ebenso wie beim Bremsen und Beschleunigen.
Die zweite Stufe beinhaltet Assistenten für vorausschauendes Fahren. Innovative Sensorik ermöglicht dabei eine Erfassung des Fahrzeugumfelds und damit wichtige Assistenz- und Sicherheitsfunktionen. Einen Schritt weiter geht der Zulieferer mit intelligenten, radar-basierten Assistenzsystemen (ARAS), die ständig das Umfeld des Motorrads erfassen und so in der Lage sind, den Fahrer vorausschauend zu unterstützen. Diese Systeme helfen bei der Einhaltung des Sicherheitsabstands zum Vordermann und beim Halten der Geschwindigkeit (adaptive Abstands- und Geschwindigkeitsregelung) oder warnen den Fahrer vor Gefahren (Kollisionswarnung, Totwinkelwarner). So sollen kritische Situationen erst gar nicht entstehen.