Der Zulieferer Bosch hat seine Standorte in der Ukraine in der vergangenen Woche geschlossen „und alle 360 Mitarbeiter aufgerufen sich in Sicherheit zu begeben“, teilte das Unternehmen auf Anfrage der Automobilwoche mit. Das lokale Führungsteam stehe mit den Beschäftigten in regelmäßigem Kontakt, „um Lage und Vorgehen zu besprechen. Unsere größten Anstrengungen gelten dem Wohl unserer Beschäftigten und ihrer Angehörigen vor Ort. Zudem wollen wir die Menschen in der Region, die jetzt persönliches Leid erfahren, unterstützen“, heißt es beim Zulieferer weiter.
In der Ukraine hat Bosch 2021 nach vorläufigen Zahlen einen Umsatz von etwa 170 Millionen Euro erwirtschaftet. Das Unternehmen hat einen Fertigungsstandort in dem Land. In Krakovets im Westen des Landes setzt der Zulieferer Starter für den Kraftfahrzeugersatzteilmarkt instand. Es erfolge allerdings keine direkte Belieferung von Fahrzeugherstellern. „Die Produktion ruht seit Donnerstag letzter Woche – unsere Kunden sind entsprechend informiert“, so Bosch.